Gabriella Baumann-von Arx kam in einem der hinteren Winkel der Schweiz, in Erlinsbach im Kanton Solothurn zur Welt. Weil ihre Eltern als Schlosswart-Ehepaar eingestellt wurden, zog die Familie schon bald ins Schloss Lenzburg im Kanton Aargau um.

Das Burgfräulein selber wollte aber nicht Prinzessin, sondern Krankenschwester werden. Und als ihr eine Lehrstelle als Arztgehilfin angeboten wurde, stach sie zu. Sie lernte nicht nur Spritzen setzen, Blut entnehmen und pipettieren, Verbände anlegen und Röntgenbilder schiessen, sondern auch weisse und rote Blutkörperchen auszählen. Dann ging sie in die Luft.

Als Flight Attendant bei der damals noch existierenden Swissair. Sie bereiste die Welt, lernte Bombay lieben, Hong Kong vermissen und - auf dem Boden der Realität - ihren Mann kennen.

Die erste Schwangerschaft brachte nicht nur die gemeinsame Tochter, sondern auch noch eine neue Tätigkeit: Gabriella Baumann-von Arx begann zu schreiben. Erst für "annabelle" und "wir eltern". Bald folgten "Schweizer Familie", "SonntagsZeitung", das Gastromagazin "Salz und Pfeffer", "Cigar" und "Sonntagsblick".

Kurz nach der Geburt des zweiten Kindes, eines Sohnes, begann für die Familie Baumann - von Arx die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema Partnerschaft und Elternsein. Das Ehepaar veröffentlichte in der "Schweizer Familie" abwechselnd Kolumnen, die
unter dem Titel "Bei Baumanns, Geschichten aus dem Epizentrum einer ganz normalen Schweizer Familie" auch in Buchform erschienen. Inzwischen sind von Gabriella Baumann - von Arx folgende Bücher erschienen:

Im Jahr 2000 erschien "Fertig lustig", eine viel beachtete Nahaufnahme der Schweizer Stimmungskanone Nella Martinetti.

2002 kam "Schritte an der Grenze" in die Buchhandlungen, eine Biografie der Schweizer Extremalpinistin Evelyne Binsack.

Im Sommer 2003 veröffentlichte sie "Schräge Vögel", ein Einblick ins halsbrecherische Schaffen der Schweizer Theatertruppe "Karl's Kühne Gassenschau".

Im Winter 2003 kam ihr Buch "Lotti, La Blanche" auf den Markt. Ein bewegender Bericht über die Schweizerin Lotti Latrous, die im Elendsviertel von Abidjan den ärmsten der Armen hilft.

2004 eroberte die vom Wörterseh Verlag herausgegebene Fortsetzung "Madame Lotti" die Bestsellerlisten und half, dass Lotti Latrous vom Schweizer Volk zur "Schweizerin des Jahres 2005" gewählt wurde.

Im Frühling 2006 erscheint "Solo" eine Nahaufnahme des alpinen Zehnkämpfers Ueli Steck, der nicht nur am Fels in unseren Alpen, sondern auch im Himalaja, in Eis und Schnee und dünner Luft Alleingänge und Erstbegehungen macht.

Im Herbst 2006 bringt Gabriella Baumann-von Arx "Ein Mann weint nicht", die Biographie von Junior B. Manizao, dem ersten schwarzen Mister Schweiz Kandidaten heraus. Es zeigt berührend auf was möglich ist, wenn man den Glauben an sich und den an das Gute im Menschen nicht verloren hat.

Im Herbst 2007 gelangte auch " Lotti Latrous", die lang erwartete und sehr eigenständige Fortsetzung der beiden Beststeller »Lotti, La Blanche« und »Madame Lotti«, in die Bestsellerlisten.

Gabriella Baumann - von Arx lebt mit ihrem Mann und den beiden, inzwischen schon ziemlich erwachsenen, Kindern in der Nähe von Zürich und in Vals, ihrer Wahlheimat. Dort findet sie Zeit und Musse ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzukommen: dem Lesen.